Gutachten für E-Bikes

Das E-Bike wird als modernes Fahrzeug immer beliebter und damit steigt auch der Bedarf an Sachverständigengutachten. Gutachten für E-Bikes werden benötigt, wenn es aufgrund von Fremdverschulden oder durch einen Unfall zu einem Schadensfall kommt. Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, besteht die Möglichkeit der Schadensregulierung durch eine Versicherung. Welche Versicherung für die Regulierung eines Schadens am E-Bike unter Umständen in Anspruch genommen werden kann, hängt von der konkreten Situation ab, die zum Schadensfall geführt hat. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, wann Gutachten für E-Bikes sinnvoll sind und wie Sie im Schadensfall durch ein professionelles Sachverständigengutachten profitieren können.

Schaden am E-Bike – wann bezahlt die Versicherung?

Wie bei jedem anderen Fahrzeug, kann es auch bei dem E-Fahrrad zu Beschädigungen kommen. Insofern kein Eigenverschulden vorliegt, sondern der Schaden auf Fremdverursachung zurückzuführen ist, kann die Schadenssumme entweder gegenüber dem Schadensverursacher oder seiner Versicherung eingefordert werden.

Bei einem Verkehrsunfall kommt die KFZ-Versicherung des Unfallverursachers für die Regulierung des Sachschadens auf. Wird das E-Bike beispielsweise durch einen versehentliches Anstoßen umgeworfen und erleidet dabei einen Schaden, kann ein Anspruch auf Schadensersatz gegenüber der privaten Haftpflichtversicherung des Verursachers in Betracht kommen.

Bei beabsichtigtem oder unbeabsichtigtem Fremdverschulden sollte stets ein Gutachten eingeholt werden, um die Schadenssumme feststellen zu lassen und die Schadensregulierung erfolgreich durchsetzen zu können.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, bei bestimmten Schadensereignissen die eigene Versicherung zur Schadensregulierung heranzuziehen – vorausgesetzt, das E-Bike oder Pedelec genießt Versicherungsschutz über eine abgeschlossene Fahrradversicherung (Siehe dazu fahrradmagazin.net/ratgeber/fahrradversicherung/).

Wann sind Gutachten für E-Bikes notwendig?

Das E-Bike Gutachten dient vornehmlich der Bezifferung des entstandenen Sachschadens und erleichtert die Schadensregulierung mit dem Versicherungsunternehmen oder dem Verursacher. In den nachfolgend genannten Fällen sollten Sie das beschädigte Elektrofahrrad begutachten lassen.

Eine Begutachtung des beschädigten Elektrobikes oder Pedelecs durch einen unabhängigen Sachverständigen (kurz: SV) ist bei diesen Schadensfällen zu empfehlen:

  • fremdverschuldeter Verkehrsunfall mit dem E-Bike
  • fremdverschuldete Beschädigung am E-Bike
  • Brand / Feuerschaden
  • Hochwasser
  • Sturmschaden
  • vergleichbare Ereignisse
  • Vandalismus

Der Sachverständige unternimmt eine Begutachtung des Unfallschadens, führt eine Ermittlung der Reparaturkosten durch oder ermittelt Wertminderung und Restwert des E-Bikes.

E-Bike Schadensgutachten bei Unfall

Ein Unfall mit E-Bike oder Pedelec ist niemals auszuschließen. Bei jeder Fahrt zur Arbeit oder bei einem Fahrradausflug in der Freizeit kann es passieren, dass ein anderer Verkehrsteilnehmer einen Radfahrer oder eine Radfahrerin übersieht und es zum Unfall kommt.

Da Ihnen hierbei unverschuldet ein wirtschaftlicher Schaden entsteht, haben Sie Anspruch auf Schadensregulierung durch den Verursacher. Damit der Sachschaden reguliert werden kann und Sie als Unfallgeschädigter nicht auf den Kosten sitzen bleiben, muss die entstandene Schadenshöhe gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung oder dem Schadensverursacher beziffert werden – dies ist in der Regel nur durch eine sachverständige Begutachtung möglich.

Nicht immer ist die Beschädigung auf den ersten Blick ersichtlich – vor allem bei vergleichsweise glimpflich ausgehenden Verkehrsunfällen. Zum Beispiel dann, wenn ein Autofahrer beim Ausparken den Fahrradfahrer übersieht, anfährt und der Radfahrer dabei stürzt. Solche Unfälle gehen glücklicherweise oftmals ohne ernsthaften Personenschaden aus und häufig trägt das Fahrrad keinen sichtbaren Schaden davon. Mikroschäden können jedoch unter Umständen nicht auf dem ersten Blick erkannt werden.

Jedoch kann sich durch den Zusammenstoß mit dem PKW des Unfallverursachers oder den dadurch ausgelösten Sturz der Fahrradrahmen verziehen. Ebenso können unfallbedingt verdeckte Materialschäden wie Haarrisse entstehen, wodurch die Rahmenstabilität reduziert wird. Hier besteht die Gefahr, dass Wochen oder Monate nach dem ursächlichen Unfall ein Rahmenbruch auftritt.

Während diese Risiken auch bei einem ummotorisierten Zweirad bestehen, ist für das Fahrrad mit Motorisierung ein weiteres Risiko eines unbemerkten Schadens zu benennen: Ein Defekt der Elektronik. Kabelbruch, Beschädigungen am E-Bike Motor sowie am E-Bike Akku sind selbst bei leichten Unfällen keine Seltenheit und führen nicht zwingend dazu, dass unmittelbar nach dem Unfallgeschehen der Schaden sofort erkannt wird.

Führt der zunächst unbemerkte Schaden später zu einem Versagen von Motor oder Akku, lässt sich der Zusammenhang zwischen Unfall und Defekt nicht mehr nachweisen. Daher sollte bei einem unverschuldeten Unfall mit dem E-Bike grundsätzlich und unverzüglich ein Sachverständiger für ein Gutachten eingeschaltet werden.

Person beschädigt unbeabsichtigt E-Bike

Aber auch in anderen Situationen ist eine Beschädigung am Elektrofahrrad durch eine andere Person möglich. Etwa dann, wenn das Fahrrad zum Beispiel vor dem Supermarkt von einem Fußgänger angerempelt wird und das motorisierte Zweirad umkippt. Zu einem ähnlichen Sachverhalt könnte es kommen, wenn Besucher im Garten, in der Garage oder im Keller unachtsam sind und das E-Fahrrad umwerfen.

Für den Fahrradbesitzer können sich bei einem dadurch verursachten Defekt am E-Bike Schadensersatzansprüche ergeben.

Hier gilt, ebenfalls wie beim Verkehrsunfall, dass resultierende Schäden nicht immer mit bloßem Auge erkennbar sind. Eine fachmännische Untersuchung durch einen Sachverständigen ist stets zu empfehlen. Einerseits, um sicherzustellen, dass Verkehrstauglichkeit und Sicherheit des Elektrofahrrads weiterhin gewährleistet sind. Andererseits, um anfallende Reparaturkosten für das E-Bike nicht selbst bezahlen zu müssen.

Verfügt der Verursacher über eine private Haftpflichtversicherung, kann er dem Versicherungsunternehmen den Schadensfall melden. Das Gutachten des Sachverständigen trägt der unkomplizierten Abwicklung des Schadensfalles bei.

Zeitnahe Begutachtung – schnellere Schadensabwicklung

Durch die zügige Abwicklung des Versicherungsfalles ergibt sich ein weiterer Vorteil: das reparaturfähige E-Bike ist schnell wieder einsatzbereit.

Wird bei der Begutachtung ein Totalschaden festgestellt, kann das Fahrrad nach der Abwicklung mit dem Versicherungsunternehmen verschrottet und ein Ersatz-Fahrrad besorgt werden, damit die Mobilität schnellstmöglich wieder hergestellt ist.

E-Bike kaputt: genügt Rechnung von Fahrradwerkstatt?

Wurde ein E-Bike ohne Eigenverschulden durch Unfall oder Fremdeinwirkung beschädigt, raten wir als erfahrene Sachverständige dazu, niemals auf eigene Faust eine Reparatur in einer Fahrradwerkstatt in Auftrag zu geben, um anschließend die Rechnung für den Reparaturauftrag bei der eigenen Fahrradversicherung bzw. bei der gegnerischen Haftpflichtversicherung einzureichen.

Zwar lassen sich kleinere und größere Schäden oftmals kurzfristig in der Fahrrad-Werkstatt beheben. Fehlt dem geschädigten Fahrradbesitzer jedoch die sachverständige Expertise eines Gutachters, aus der hervorgeht, dass der Schaden durch den Unfallgegner, Vandalismus oder ein anderes abgesichertes Schadensereignis verursacht wurde, kann dies zur Ablehnung der Schadensregulierung führen.

Im Schadensfall sollte der Geschädigte deshalb zuerst telefonisch, besser schriftlich, mit dem Versicherer Kontakt aufnehmen und abklären, ob ein Gutachten in Auftrag zu geben ist oder eine Rechnung der Fahrradreparatur ausreicht.

Wer bezahlt das E-Bike Gutachten?

Bei unverschuldetem Unfall kommt die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers für die Kosten eines Gutachtens auf. Haben Sie eine eine Fahrradversicherung abgeschlossen, die das eingetretene Schadensereignis absichert, übernimmt das Versicherungsunternehmen die Kosten für das Sachverständigengutachten, wenn dies im Zusammenhang mit der Schadensmeldung vom Versicherer gefordert wurde.

E-Bike Schadensgutachten bei Unfall

Ein Unfall mit E-Bike oder Pedelec ist niemals auszuschließen. Bei jeder Fahrt zur Arbeit oder bei einem Fahrradausflug in der Freizeit kann es passieren, dass ein anderer Verkehrsteilnehmer einen Radfahrer oder eine Radfahrerin übersieht und es zum Unfall kommt.

Da Ihnen hierbei unverschuldet ein wirtschaftlicher Schaden entsteht, haben Sie Anspruch auf Schadensregulierung durch den Verursacher. Damit der Sachschaden reguliert werden kann und Sie als Unfallgeschädigter nicht auf den Kosten sitzen bleiben, muss die entstandene Schadenshöhe gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung oder dem Schadensverursacher beziffert werden – dies ist in der Regel nur durch eine sachverständige Begutachtung möglich.

Nicht immer ist die Beschädigung auf den ersten Blick ersichtlich – vor allem bei vergleichsweise glimpflich ausgehenden Verkehrsunfällen. Zum Beispiel dann, wenn ein Autofahrer beim Ausparken den Fahrradfahrer übersieht, anfährt und der Radfahrer dabei stürzt. Solche Unfälle gehen glücklicherweise oftmals ohne ernsthaften Personenschaden aus und häufig trägt das Fahrrad keinen sichtbaren Schaden davon. Mikroschäden können jedoch unter Umständen nicht auf dem ersten Blick erkannt werden.

Jedoch kann sich durch den Zusammenstoß mit dem PKW des Unfallverursachers oder den dadurch ausgelösten Sturz der Fahrradrahmen verziehen. Ebenso können unfallbedingt verdeckte Materialschäden wie Haarrisse entstehen, wodurch die Rahmenstabilität reduziert wird. Hier besteht die Gefahr, dass Wochen oder Monate nach dem ursächlichen Unfall ein Rahmenbruch auftritt.

Während diese Risiken auch bei einem ummotorisierten Zweirad bestehen, ist für das Fahrrad mit Motorisierung ein weiteres Risiko eines unbemerkten Schadens zu benennen: Ein Defekt der Elektronik. Kabelbruch, Beschädigungen am E-Bike Motor sowie am E-Bike Akku sind selbst bei leichten Unfällen keine Seltenheit und führen nicht zwingend dazu, dass unmittelbar nach dem Unfallgeschehen der Schaden sofort erkannt wird.

Führt der zunächst unbemerkte Schaden später zu einem Versagen von Motor oder Akku, lässt sich der Zusammenhang zwischen Unfall und Defekt nicht mehr nachweisen. Daher sollte bei einem unverschuldeten Unfall mit dem E-Bike grundsätzlich und unverzüglich ein Sachverständiger für ein Gutachten eingeschaltet werden.

Person beschädigt unbeabsichtigt E-Bike

Aber auch in anderen Situationen ist eine Beschädigung am Elektrofahrrad durch eine andere Person möglich. Etwa dann, wenn das Fahrrad zum Beispiel vor dem Supermarkt von einem Fußgänger angerempelt wird und das motorisierte Zweirad umkippt. Zu einem ähnlichen Sachverhalt könnte es kommen, wenn Besucher im Garten, in der Garage oder im Keller unachtsam sind und das E-Fahrrad umwerfen.

Für den Fahrradbesitzer können sich bei einem dadurch verursachten Defekt am E-Bike Schadensersatzansprüche ergeben.

Hier gilt, ebenfalls wie beim Verkehrsunfall, dass resultierende Schäden nicht immer mit bloßem Auge erkennbar sind. Eine fachmännische Untersuchung durch einen Sachverständigen ist stets zu empfehlen. Einerseits, um sicherzustellen, dass Verkehrstauglichkeit und Sicherheit des Elektrofahrrads weiterhin gewährleistet sind. Andererseits, um anfallende Reparaturkosten für das E-Bike nicht selbst bezahlen zu müssen.

Verfügt der Verursacher über eine private Haftpflichtversicherung, kann er dem Versicherungsunternehmen den Schadensfall melden. Das Gutachten des Sachverständigen trägt der unkomplizierten Abwicklung des Schadensfalles bei.

Welche Vorteile ergeben sich durch Gutachten für E-Bikes?

Aus vielerlei Gründen ist die Erstellung eines technischen Gutachtens bei einem Fahrradunfall, bei Vandalismus oder anderen Schadensfällen ohne Selbstverschulden sinnvoll.

Das E-Bike Gutachten hat mehrere Vorteile, die Ihnen als Besitzer des Fahrrads dabei helfen, Ihre berechtigte Forderung gegenüber dem Schadensverursacher bzw. dessen Versicherung erfolgreich durchzusetzen und Kosten zu sparen.

Ein SV-Gutachten dient

  • der Feststellung verdeckter Schäden
  • der Bestätigung des Sachverhalts
  • der Ermittlung der Schadenshöhe

sowie der Abklärung, ob eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll oder das E-Bike als Totalschaden zu deklarieren ist. Außerdem stellt der Gutachter gegebenenfalls fest, wie hoch der Wiederbeschaffungswert für ein gleichwertiges Fahrrads einzuschätzen ist.

Lässt sich der Schaden durch Reparatur beheben, prüft und berechnet der Gutachter auch einen möglichen Wertminderungsanspruch, der dem Geschädigten zusteht.

Ein professionelles Sachverständigengutachten ist im Streit mit der Versicherung oftmals das Zünglein an der Wage und entscheidet maßgeblich darüber, ob der Versicherer den Schaden anerkennt und in voller Höhe reguliert. Zudem trägt die sachlich fundierte Expertise des Sachverständigen dazu bei, Konflikten mit dem Unfallgegner vorzubeugen oder diese aus der Welt zu schaffen.

Gutachten für E-Bikes: Freie SV-Wahl für Schadengutachten

Um Schadensersatz geltend zu machen, lohnt sich das Einschalten eines Sachverständigen, der den Schaden begutachtet und den Schadenumfang feststellt. Als Geschädigter stellt sich die Frage, ob man bei Unfall, Vandalismus oder anderweitigem Schadenfall den SV-Gutachter selbst auswählen oder der Versicherer festlegen darf, welcher Sachverständige das E-Bike begutachten soll.

Grundsätzlich haben Sie eine freie Gutachterwahl, die Sie unbedingt in Anspruch nehmen sollten.

Häufig suggeriert die Versicherung des Unfallverursachers, es sei erforderlich, das Gutachten durch einen hauseigenen Sachverständigen anfertigen zu lassen. Hier muss zwingend hinterfragt werden, ob die gutachterliche Neutralität gegeben ist, wie wir in unserem Ratgeber “Die top 10 Tricks der Versicherer bei Unfallschäden” (interner Link) bereits berichtet haben.

Benötigen Sie ein neutrales und unabhängiges Gutachten für Ihr E-Bike oder Pedelec, stehen wir Ihnen jederzeit mit Kompetenz und Sachverstand zur Verfügung – damit einer zügigen Schadensabwicklung nichts im Wege steht und Sie schon bald wieder mit dem Elektrofahrrad unterwegs sind.

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